Fakten über Stuttgart 21
- Oktober 4th Oktober 2010
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Der Begriff „Stuttgart 21“ ist seit Wochen in den Schlagzeilen und man
verbindet diesen Begriff mit Protesten und gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Was steckt jedoch tatsächlich hinter Stuttgart 21?
Das Projekt wurde bereits vor 16 Jahren vom damaligen Bahn Chef Heinz Dürr vorgestellt.
Der Stuttgarter Hauptbahnhof, der übrigens unter Denkmalschutz steht, ist ein Endbahnhof.
Dies hat zur Folge, das Loks und Züge aufwendig gewendet werden müssen, um weiterzufahren.
Der Endbahnhof soll durch den Umbau zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof werden.
Fahrzeiten sollen verkürzt werden und Stuttgart soll perfekt in das europäische Schienennetz eingebunden werden.
Soweit die Theorie:
Fakt ist, dass Stuttgarts Innenstadt mindestens 10 Jahre zur Großbaustelle wird und nebenbei im Schlosspark über 300
alte Bäume gefällt werden müssen.
Ursprünglich wurde das Projekt 1994 mit 3,3 Mrd € veranschlagt, heute gehen die Betreiber von 4,1 Mrd € aus.
Das Umweltbundesamt geht mittlerweile von ca. 11 Mrd € aus.
Eine seriöse Berechnung über die Wirtschaftlichkeit existiert nicht.
Es wird genau so ein kostspieliges „Windei“, wie damals die Expo 2000 in Hannover.
Fakt ist jedoch, dass sich die Betreiber und die durchführenden Bauunternehmen an diesem Projekt gesundt stossen werden!
Das sich nebenbei nun Politiker aller Richtungen nun profilieren möchten, liegt sicherlich an der im März stattfindenden Landtagswahl.
Wo waren denn Politiker wie Özdemir, Kynast, usw. bei der damaligen parlamentarischen Diskussion?
Sie haben zwar brav dagegen bestimmt, jetzt können Sie sich jedoch publikumswirksam in Szene setzen.
Unter diesen Voraussetzungen ist der Abgang von Oettinger auch nachvollziehbar; besser sich vorher einen gut dotierten
Posten als EU Kommissar sichern, als im März die Wahl verlieren!
