Griechenland – Der Anfang vom Ende?
- Juni 20th Juni 2011
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Noch vor gut einem Jahr kann ich mich an Gespräche mit Freunden über die Eurokrise erinnern.
Einhellig war jeder der Meinung, dass der Euro stabil ist und auch bleibt.
Wer die Tages- und auch die Fachpresse seit einem Jahr aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, mit
welcher Salamitatktik der Bürger und Steuerzahler auf das kommende Szanario vorbereitet wird.
Es dürfte doch mittlerweile jedem noch so grossen Fan des Euroraums klargeworden sein, dass die Währungsunion schon längst eine Transferunion ist.
Solange Länder wie Griechenland, Portugal oder Spanien ihre Staatshaushalte nicht in den Griff bekommen, werden finanzstarke Länder die Zeche zahlen.
Besonders amüsant fande ich mal den Kommentar in einer Polit-Talkshow, in der behauptet wird, dass der Euro zum Frieden innerhalb von Europa beitrage. Soweit ich die politische Lage überschauen kann, befinden wir uns noch nicht im Krieg mit England, der bekanntermassen den Euro nicht eingeführt hat. Auch mache ich mir keine Sorgen darüber, dass es zu Auseinandersetzungen mit Griechenland kommen wird, sollten die Griechen zur Drachme zurückkehren.
Was ist also der wirkliche Grund für die künstliche Beatmung des Euros?
Die Profilneurose unserer Politiker? Das veto der wirklich Mächtigen unseres Landes – den Banken?
Im Falle einer Umschuldung oder eines Austrittes müssten deutsche Banken Milliarden Euros abschreiben, welche letztendlich natürlich wieder durch den Staat, sprich dem Steuerzahler aufgebracht werden müssen!
Vielleicht kann man hier in vertsändlichen Worten erklären, warum Unsummen an Milliarden in aussichtslose Projekte (Staatshaushalte) gepunpt werden?











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