Kommentar von Robert Justitz

 Nur kurze Zeit nach der Aberkennung des Dokortitels wollte sich die FDP Politikerin Koch – Mehrin ausgerechnet in den EU Forschungsausschuss versetzen lassen.

Eine Instinktlosigkeit, die auch von eigenen Parteifreunden kritisiert wurde.

 Trotz bewiesener Plagiatsvorwürfe, aufgrund dessen der Doktortitel von Koch – Mehrin nachträglich aberkannt wurde, strebt die Politikerin dennoch eine Versetzung in einen anderen Ausschuss an. Hauptsache der Posten bleibt gesichert.

Das Anfertigen von Dissertationen auf Basis von Plagiaten ist keine Bagatelle und schadet nachhaltig die Reputation der deutschen Forschung.
Der einstige Shooting – Star und Hoffnungsträgerin der FDP, die die Rolle einer Karrierefrau und Mutter gleichzeitig propagierte, darf sich nun einreihen zu den übrigen Politikern, die ihre Privilegien schützen und Werte wie Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit ihnen unterordnen.

Hätte Koch – Mehrin auch nur einen Funken Stolz in sich, würde sie alle Ämter aufgeben und sich aus der Politik zurückziehen. Auch die fehlende Aufforderung ihrer Partei spricht nicht gerade von gelebten moralischen Werten ihrer Parteifreunde, was sich glücklicherweise in den Umfrageergebnis zeigt.

 Politiker sollten Vorbilder für unsere Jugend sein, Politiker sollten Demokratie leben und im Sinne der Gemeinschaft handeln. Das wäre der wünschenswerte Ansatz!
Die Praxis hingegen zeigt, dass der Großteil der Politiker Günstlingswirtschaft betreibt und egoistisch ihre Ämter mit den damit verbundenen Vorteilen verteidigen!